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CAQ-Success-Story

KWH Automobiltechnik GmbH

KWH bietet Qualität mit CAQ AG Factory Systems

Als man am Standort Baden-Baden 1968 mit der Produktion von Metallkomponenten für die Automobilindustrie begann, steckte diese – im Vergleich zu heute – noch in den Kinderschuhen. Umso seltener war es zu dieser Zeit, dass sich ein Betrieb wie die KWH Metallwarenfabrik Wolf GmbH bereits 10 Jahre nach seiner Existenzgründung auf die Erstellung von tiefgezogenen Elektromotorgehäusen spezialisierte.

Zulieferer der Automobilindustrie

Doch der Erfolg des mittlerweile auf 500 Mitarbeiter angewachsenen Unternehmens sollte der Spezialisierung auf eine bis dahin weltweit einzigartige Technologie Recht geben. Als Lieferant für eine Vielzahl von komplexen Metallbaugruppen versorgt man aus dem Badischen als „Tier 1 Supplier“ heute sowohl namhafte Automobilhersteller wie DaimlerChrysler, BMW, Volkswagen und Audi sowie entsprechende Zulieferer in diesem Bereich.

So nutzt beispielsweise der im etwa 15 Kilometer entfernten Bühl beheimatete Automobilzulieferer Bosch die im Hause KWH produzierten Bauteile zur Erstellung diverser Stellmotoren, die letztlich ihren Einsatz in elektrischen Sitzverstellungen, Fensterhebern, Schiebedächern und vielem mehr finden. Am KWH-Standort in Gaggenau (KWH Automobiltechnik GmbH) werden auf Großpressen bis 1.800 t hoch komplexe Chassisteile aus hochfesten Stählen und Aluminium produziert, die unter anderem im aktuellen Audi A8 oder BMW X3 Verwendung finden. Ein weiteres Kerngeschäft ist der Prototypenbau. Hier werden komplexe Module wie z. B. die Lenkverstellung des Unimogs von DaimlerChrysler produziert.

Nach konkreten Kundenvorgaben werden in der badischen Metropole und im Murgtal Bleche von bis zu 8 mm Stärke präzise geformt und mit entsprechenden Elementen wie Stanzmuttern, Gewinden oder anderen geforderten Verbindungsträgern versehen. Mit einem Rundum-Service von der Zeichnungsoptimierung unter Machbarkeitskriterien der Tiefziehsimulation über die Herstellung von Prototypen bis hin zur Konstruktion und Erstellung von speziellen Werkzeugen, bietet KWH zertifizierte Serienproduktionen mit jährlichen Stückzahlen von bis zu 6 Millionen Teilen je Serie.

Wachstum auch in Thüringen

Da man in Baden-Baden seit Ende der 60er Jahre ein regelmäßiges Wachstum verzeichnen kann, entschloss man sich, das Unternehmen um einen zusätzlichen Standort zu erweitern. Mit der Konzentration auf die dortige Erstellung von Spezialwerkzeugen wurde 1992 mit der WKF Metallwarenfabrik ein Schwester­unternehmen im thüringischen Sömmerda eröffnet, dessen Maschinenpark im Bereich der Umformung regelmäßig um hoch präzise Automaten erweitert wird.

Vom Papier zum Computer

Dass man als Zulieferer der Automobilindustrie besonders strengen Qualitätsanforderungen gegenüber steht, dessen war man sich im Hause Wolf von Anfang an bewusst. So war es auch nicht verwunderlich, dass man bereits 1991 ein erstes computergestütztes System zur Qualitätssicherung einsetzte. Zwar lässt sich die seinerzeit auf einer Unix-Oberfläche basierende Softwarelösung nicht mehr mit Systemen der heutigen Generation vergleichen, doch erreichte man gegenüber den bis dahin handschriftlich erfolgten Qualitätsprüfungen einen deutlichen Zuwachs an Zeitersparnis und Sicherheit.

Von Unix zu Windows

Hans Wolff - Leiter der Qualitätssicherung

Um abermals einen Gewinn an Zeit und Sicherheit zu erzielen, entschied man sich im Jahre 1999 zu einem Wechsel der bis dahin genutzten Qualitätssicherungssoftware. Da die heute in allen Bereichen übliche Oberfläche des Betriebssystems Windows auch in der Qualitätssicherung von KWH genutzt werden sollte, informierte man sich ausgiebig über mögliche, in diesem Bereich aktive, Softwareanbieter. Durch den Kunden Bosch wurde der seit 1989 im Hause KWH aktive Leiter der Qualitätssicherung, Hans Wolff, auf das System eines in regionaler Nähe befindlichen Anbieters aufmerksam gemacht: „Die Leute, die dieses System programmiert haben, waren – so wie ich auch – ursprünglich bei Bosch beschäftigt. Also konnte man davon ausgehen, dass dieses System auch für KWH geeignet ist.“

Dass es für Herrn Wolff die richtige Entscheidung war, vom heutigen Kunden Bosch zur namensverwandten Metallwarenfabrik Wolf zu wechseln, ist für den seit 15 Jahren dem Betrieb zugehörigen Qualitätsverantwortlichen eine Selbstverständlichkeit. Dass die Grundlage Bosch nicht in allen Fällen die einzige Voraussetzung für qualitative Unterstützung ist, zeigt die endgültige Entscheidung der KWH in Sachen Qualitätsmanagement: „Das von den ehemaligen Bosch-Leuten programmierte System hatte bei uns anfänglich natürlich einen Kundenbonus“, so der Leiter für Qualität. „Doch einem Vergleich zu dem heute genutzten System der CAQ AG Factory Systems hielt es in vielen Bereichen einfach nicht Stand!“

So überzeugte das in Rheinböllen im Hunsrück ansässige Unternehmen besonders durch die hohe Leistungsbereitschaft und die damit in Verbindung stehenden Schulungen und die Beratung. Auch die Benutzeroberfläche hob sich für Herrn Wolff wohltuend von dem in diesem Bereich sonst Üblichen ab. Da die Anwendung schließlich auch von den 42 Werkern der Metallwarenfabrik aus Baden-Baden genutzt werden sollte, war eine einfache Bedienbarkeit ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des zukünftigen Qualitätspartners. Als ergänzend auch das Preis-Leistungs-Verhältnis des Anbieters aus dem Hunsrück sowie die Flexibilität des angebotenen Systems überzeugten, entschied man sich voller Überzeugung – und entgegen der Kundenempfehlung – für die Nutzung des Systems CAQ-Compact.Net®.

Mit sechs Lizenzen der Kernsoftware sowie mit den ergänzenden Modulen REM.Net®, PMM.Net®, FMEA.Net®, QAM.Net®, Form.Net® und QBD.Net® ausgestattet, verband man das neue System zur Qualitätssicherung auch mit dem – zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Jahren im Einsatz befindlichen – System zur Produktionssteuerung (PPS), sodass einer kontrollierten und qualitativ hochwertigen Produktion nichts mehr im Wege stand. Das umfangreiche System wird heute sowohl von den Spezialisten der Qualitätssicherung als auch der Geschäftsleitung intensiv genutzt. Auf Basis der hieraus gewonnenen Informationen können auch Qualitätsstandards nach DIN ISO 9001:2000 sowie ISO/TS 16949:2002 eingehalten und zielgerichtete, unternehmerische Entscheidungen getroffen werden.

Geschulte Qualität

Den heutigen Qualitätsstandard ohne das von der CAQ AG Factory Systems entwickelte System zu halten, ist für Qualitätsleiter Hans Wolff „schwer vorstellbar“. Um auch in Zukunft Qualität nach höchsten Ansprüchen gewährleisten zu können, besuchen er und seine zwei Kollegen des Qualitätsmanagements deshalb regelmäßig die in Rheinböllen gebotenen Weiterbildungen. Im Rahmen der zu diesem Zweck speziell abgeschlossenen TSP-Vereinbarung, bieten die Entwickler des Systemhauses kostenlose Schulungen zu den angewandten Softwarelösungen sowie stetige Updates zur Weiterführung der Qualität. Auftretende Fragen zur Software sowie der Anwendung werden seitens der CAQ AG Factory Sys­tems in den dafür vorgesehenen Foren oder durch persönliche Kundenbetreuung beantwortet. Doch im Hinblick auf die für den Herbst eingeplante Zertifizierung nach ISO/TS 16949 ist es für die Qualitätsexperten der KWH ohnehin selbstverständlich, dass keine Fragen offen sind.