CAQ AG Factory Systems
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CAQ-Success-Story
Vosseler GmbH

Kalt gepresste Qualität

Bei der Vosseler GmbH in Aldingen gehört das Pressen zum schwerpunktmäßigen Aufgabenbereich. Das seit 1948 bestehende Traditionsunternehmen verarbeitet Drähte bis zu einem Durchmesser von 35 mm, um daraus Kaltfließpressteile zu erstellen. Verschlussschrauben, Überwurfmuttern sowie spezielle Bauteile aus Stahl und Aluminium für die Automobilindustrie, deren Zulieferanten und den allgemeinen Maschinenbau verlassen in Losgrößen von bis zu zwei Millionen Stück täglich den Betrieb. Um auch Überwurfmuttern und andere Teile mit größeren Abmessungen zu fertigen, werden neben kalt auch warm umgeformte Rohlinge eingesetzt.

Speziell die Produkte im Bereich der hydraulischen Anwendungen und der Automobilindustrie, die einen Produktionsschwerpunkt des Fertigungsbetriebes aus Aldingen darstellen, erfordern höchste Passgenauigkeiten, um die nötige Dichtigkeit zu garantieren. Toleranzen von teilweise weniger als 0,05 mm stellen bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 150 Teilen in der Minute höchste Anforderungen an Werkzeug und Maschine. Um diese Leistungen bei 1.348 protokollierten Diversifikationen garantieren zu können, vertraut das mittelständische Unternehmen seit dem Jahr 1999 auf die Unterstützung der CAQ AG Factory Systems. Die Vosseler GmbH verfügt über ein QMS nach den Forderungen der DIN EN ISO 9001:2008 und der ISO/TS 16949:2009 und ist entsprechend zertifiziert.

Qualitative Zusammenarbeit

Die Entscheidung für die qualitative Zusammenarbeit mit dem weltweit agierenden Anbieter von Qualitätssicherungssoftware, der CAQ AG, war für den Qualitätsmanagementleiter der Vosseler GmbH aufgrund der bereits bestehenden Kontakte sowie der Kenntnis des modular aufgebauten Komplettsystems nahezu selbstverständlich.

„Unser bis 1999 aktives ‚Datensammlungssystem’ war einfach den Anforderungen an eine systematische Datenauswertung und -analyse nicht mehr gewachsen, und angesichts des bevorstehenden Jahrtausendwechsels war der Zeitpunkt für einen Austausch nun definitiv der richtige“, erklärte der damalige QML, während der ebenfalls für den Einsatz der CAQ-Software zuständige IT-Experte Christian Meng ergänzt: „Natürlich haben wir uns auch die Lösungen anderer Anbieter angesehen, um zu prüfen, was uns dort in Sachen Leistung, Anpassung und Support geboten werden würde. Dieser Vergleich bestätigte letztendlich unsere Entscheidung, mit der CAQ AG den richtigen Partner gefunden zu haben.“

Modularität

Da die künftige Erweiterungsfähigkeit des Systems angesichts eines möglichen Firmenwachstums sowie einer ebenso möglichen Ausweitung von Produktionsstandorten ein wichtiges Entscheidungskriterium für die künftige Software zur Qualitätssicherung darstellte, wurde hierauf besonderes Augenmerk gelegt. Hier bot die CAQ AG mit Compact.Net beste Voraussetzungen: Während die Kernsoftware bereits die Grundlagen des modernen Qualitäts- und Prozessmanagements vom Wareneingang über den gesamten Prozess bis zum Warenausgang abdeckt, können ergänzende Module je nach Kundenanforderung individuell hinzugefügt werden.
Diese Individualisierung wurde im Anschluss an eine erste Einarbeitungszeit auch seitens Vosseler genutzt: Um den Kunden die dem jeweiligen Produkt zugehörigen Qualitätsreports künftig papierlos übermitteln zu können und um diese Berichte in ihrer Optik den Bestimmungen des jeweiligen Auftraggebers anzupassen, entschied man sich innerhalb kürzester Zeit für die Erweiterung des Systems um die Module Mail.Net und Form.Net.

Ebenfalls ergänzt wurde das System mit dem als PMM.Net benannten Modul zum Prüfmittelmanagement, welches die künftige Verwaltung sämtlicher Messmittel ermöglichte. Und auch das 2004 ergänzte Modul zum Reklamations-, Beschwerde- und Servicemanagement REM.Net gliederte sich derart in die bestehende Programmarchitektur ein, dass außer der Vermittlung neuer Leistungsmerkmale keine Schulungen notwendig waren, um weiterhin erfolgreich und mit der wohlbekannten Bedieneroberfläche des Systems arbeiten zu können.

Individuelle Anwendbarkeit

Um die Möglichkeiten des Systems bereits im Produktionsprozess bestmöglich auszunutzen, haben neben dem fünfköpfigen Team des Qualitätsmanagements, das vorrangig für die Prüfplanung und -überwachung sowie das hieraus resultierende Reporting an Geschäftsleitung und Kunden verantwortlich zeichnet, auch die einzelnen Werker direkte Software-Zugriffsmöglichkeiten.
Die Zusammenwirkung von Produktion und Qualitätsmanagement erfolgt mittlerweile völlig papierlos. Die Werker loggen sich über das System ein, danach erhalten sie ihren aktuellen Prüfplan zur Bearbeitung, der stets mit den neuesten Daten und Zeichnungen versehen ist. So sind alle auf dem aktuellen Stand und können ein lückenloses und aktuelles Qualitätsreporting garantieren.

Die im Hause Vosseler zur Steigerung des Workflows eingesetzte Möglichkeit, auch den Produktionsmitarbeiter in das System einzubinden, wurde von der CAQ AG mit speziellen Filtermöglichkeiten realisiert. Während die Mitarbeiter des Qualitätswesens die Möglichkeit haben, in allen Bereichen des Systems Informationen zu sammeln oder zu hinterlegen, verfügen die Werker durch ihr individuelles Login lediglich über eingeschränkte Funktionsmöglichkeiten, die ihnen den Ablauf durch spezielle Führungen und standardisierte Vorgänge erleichtern.

„Durch diese vereinfachte Darstellung benötigen wir nicht einmal separate Lehrgänge, um unsere Produktionsmitarbeiter mit dem System vertraut zu machen“, freut sich IT-Fachmann und Systemadministrator Christian Meng, der im Rahmen des Top-Service-Pakets (TSP) regelmäßig Schulungen der CAQ AG nutzt, um seine Mitarbeiter wiederum eigenständig in den neuesten Praktiken unterweisen zu können. Da ein solches Vorgehen auch einem für die Geschäftsleitung relevanten optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis entspricht, sind sich die Mitarbeiter des Qualitätsmanagements sicher, mit „ihrer Software“ die richtige Entscheidung im Sinne des Unternehmens getroffen zu haben.


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